ALTES TESTAMENT

In den Büchern von Exodus und Levitikus lesen wir, dass Priester Tag und Nacht Weihrauch brennen lassen mussten. Der Herr hat klar befohlen, dass das Feuer auf dem Altar niemals aufhören darf zu brennen. Die Priester wechselten sich im Gottesdienst ab, um den Tempel 24 Stunden am Tag mit Gebet, Anbetung und Liedern zu füllen.

KÖNIG DAVID

Über 1000 Jahre v. Chr. befahl König David , die Bundeslade zu den Klängen von Liedern und Musikinstrumenten in die neue Hauptstadt Jerusalem zu verlegen. Er stellte die Bundeslade in das Zelt und beauftragte 288 Sänger und 4.000 Musiker, Tag und Nacht dem Herrn zu danken und ihn zu preisen (1. Chronik 15-17). Obwohl das Zelt später durch den Tempel ersetzt wurde, wurde Davids Anbetungs- und Gebetsweise von 7 weiteren Königen Israels und Judas nach ihm akzeptiert. Jedes Mal, wenn diese Anbetung wieder eingeführt wurde, gab es geistige und andere Fortschritte, militärische Siege und die Befreiung des Volkes Israel, und wenn sie unterbrochen wurde, gab es in jeder Hinsicht einen Rückgang, militärische Niederlagen und Sklaverei.

KLÖSTER

Mit dem Erscheinen der Klöster um 500 n. Chr. wurde während Jahrhunderten ununterbrochen gebetet. Es besteht keinen Zweifel, dass diese Gebete die Kirche in schwierigen Zeiten am Leben erhalten haben. Die Klöster waren Zentren, in denen Tag und Nacht gebetet wurde. Es wurde viel Wert darauf gelegt, die heilige Schrift zu beten, und die wichtigste Aufgabe von Mönchen und Nonnen war das Gebet.

Das älteste Kloster in der Schweiz ist ca. 1500 Jahre alt. Saint-Maurice im Wallis. Die ersten Mönche haben während vielen Jahrhunderten Tag und Nacht Psalmen gebetet und gesungen.

INTERNATIONAL HOUSE OF PRAYER KC

Mitte der 1980er Jahre rief Gott Mike Bickle zu einem Leben im Gebet auf. Nach 13 Jahren haben Gebetsgruppen ein tägliches 24-Stundengebet gestartet, welches seit 1999 andauert. Mike Bickle und sein Team erstellten ein Gebetsmodell und nannten es Harfe und Kelch (Harp and Bowl). Dieses Modell kombiniert auf einzigartige Weise Anbetung, geistlichen Kampf und Fürbitte und könnte als Zentrum des Gebets im Gebetshaus bezeichnet werden.

GEBETSHAUS AUGSBURG

Das grösste Gebetshaus Europas ist das Gebetshaus Augsburg. Es wurde im Jahr 2005 von Johannes Hartl und seiner Frau Jutta gegründet. Seit dem Jahr 2011 ist die Vision 24/7 erreicht und es wird ununterbrochen gebetet. Das Gebetshaus ist ökumenisch ausgerichtet und es werden verschiedene Seminare, Tagungen und Schulungen angeboten und vor allem ist jeder dazu eingeladen, im Gebetshaus zu beten oder einen Teil der Vision zu werden.

GEBETSHAUS DIETIKON

Mitte August 2021 konnte das Gebetshaus mit einem Raum in der Nähe vom Bahnhof Reppischhof, Dietikon starten. Der Leiter ist Nikola Baskarad.