Mein Weg #1 - das Leben eines Missionars - Tradition und Familie

So vieles könnte ich über meinen Weg erzählen. Wie bin ich zu Christus gekommen oder gar wie lebte ich davor? Der Weg ist für jeden Menschen steinig und schwer. Seine Wege kreuzen sich mit den Wegen der Menschen, die ihn umgeben. Sie werden von ihm beeinflusst. So bin ich als junger Mann mit 24 Jahren Christus über den Weg gelaufen. Vielleicht denkst du, wie kann das sein? Natürlich habe ich ihn nicht in Fleisch und Blut gesehen, jedoch war eine Person, welche Christus trägt ausschlaggebend für dieses Treffen. Diese Person sprach von Christus, als ob Er jetzt hier sei.


Schon von Geburt an bin ich mit meiner Familie jeden Sonntag in den Gottesdienst. Meine Familie lebt seit vielen Jahren in der Schweiz. Meine Eltern sind gebürtige Kroaten und sind Jung in die Schweiz gezogen, noch vor dem Balkankrieg. Ein Ankerpunkt in dem "neuen Land" in welches sie gekommen sind war und ist der Glaube. Ein Kroate vermischt seine Nationalität oft mit dem Glauben, deshalb spreche ich hier auch von Tradition und Nationalismus. Diese Tradition hat mich gelehrt, dass es Gott gibt. Leider habe ich in meiner Jugendzeit nichts vom lebendigen Gott erfahren, weil dies leider niemand vorgelebt hat. (Zumindest meiner Erfassung nach). Mir wurde beigebracht dankbar zu sein, Gott zu danken für das gute das er uns gibt und morgens und mittags zu beten. Jedoch war für mich Gott nicht die Nähe. Nicht ein Freund, den ich aufsuchen konnte und er war vor allem zu dieser Zeit nur jemand den ich gesucht habe, wenn ich etwas gebraucht habe. Tradition hat an sich was Gutes, denn es gibt festen Grund unter den Füssen. Die Beziehung und den Weg muss jeder aber selbst gehen. So habe auch ich meinen Weg gefunden.

Was Christus mit mir gemacht hat und wie er mich verändert hat erfährst du im meinem nächsten Blog.

See you and be blessed!

Nikola

Ein Foto aus meinem Urlaub diesen Sommer. Safari in Istrien.


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